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Biologische Wertigkeit der Nahrungseiweiße
Da unser Körper nur über geringe Proteinreserven verfügt, muss über die Ernährung regelmäßig Eiweiß aufgenommen werden. Die so aufgenommenen Nahrungseiweiße müssen aber erst in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden. Für eine ausreichende Versorgung ist daher nicht nur die Menge an Protein, sondern auch deren Qualität entscheidend. Je höher der Anteil an essentiellen Aminosäuren im Nahrungseiweiß ist, je wertvoller ist es für uns.
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Die biologische Wertigkeit(BW) gibt an, wieviel körpereigenes Eiweiß aus 100g eines entsprechenden Nahrungseiweißes aufgebaut werden kann. Je höher die biologische Wertigkeit ist, je ausgeglichener ist die Eiweißbilanz unseres Körpers.
Einzeln betrachtet haben die Proteine tierischer Nahrungsmittel eine höhere biologische Wertigkeit als die aus pflanzlichen Nahrungsmitteln. Die Kombination verschiedener Nahrungseiweiße kann allerdings die biologische Wertigkeit erhöhen. Dies resultiert daraus, dass sich die Aminosäureprofile unterschiedlicher Lebensmittel bei entsprechender Kombination ergänzen und aufwerten können.
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BW tierischer Proteine:
Vollei: 100 Fisch: 94 - 96 Fleisch: 92 - 96 Milch: 88 Käse: 82 - 85
BW pflanzlicher Proteine:
Soja: 84 Roggen: 76 Bohnen: 72 Brot: 70 Kartoffeln: 70 Weizen: 56
BW von Proteinkombinationen:
Vollei 35% und Kartoffel 65%: 137 Vollei 71% und Milch 29%: 122 Vollei 68% und Weizen 32%: 118 Bohnen 52% und Mais 48%: 101
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