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Allgemeine Empfehlungen bei Nahrungsmittelallergie
Ist die Diagnose Nahrungsmittelallergie gestellt, kann man bei ernährungsmedizinisch fortgebildeten Ärzten, Diätassistenten oder Diplom-Oecotrophologen kompetente Auskunft und therapeutische Beratung in Anspruch nehmen. Die Kosten werden bei entsprechender Qualifikation des Ernährungsberaters von den Krankenkassen übernommen.
Es ist sinnvoll darauf zu achten, nicht ständig die gleichen Lebensmittel zu essen, sondern sich abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren. Möglichst frische, naturbelassene Produkte kaufen. Sie sollten nach Möglichkeit frei von Zusatzstoffen sein, wie Geschmacksverstärker, Emulgatoren, Farb-, Süß- und Konservierungsstoffe.
Sofern man weiß, worauf man allergisch reagiert, sollte die erste Wahl immer die Karenzkost sein. Das bedeutet nichts anderes, als dass die allergieauslösenden Nahrungsmittel oder Inhaltsstoffe vermieden werden. Hierfür ist es erforderlich, sich genauestens über die Zusammensetzung der Nahrungsmittel zu informieren. Diese Informationen erhält man in der Regel über die Zutatenverzeichnisse der Produkte. Durch die Kennzeichnungspflicht müssen die bekanntesten Allergene auf dem Verpackungsetikett stehen, auch wenn nur kleinste Mengen verwendet wurden.
Etwas schwieriger als das Selbstkochen gestaltet sich für viele Nahrungsmittelallergiker ein Restaurantbesuch. Restaurant und Speisen sollten mit Bedacht ausgewählt werden. Beim Deutschen Allergie- und Asthmabund gibt es eine kostenlose Restaurantkarte. Sie informieren den Koch, welche Zubereitung und welche Lebensmittel für seinen Gast unproblematisch sind und was vermieden werden muss. Da jedoch bei starken Allergien auch eine Kontamination des Koch- oder Essgeschirrs bereits ausreichen kann, um eine Reaktion auszulösen, sollte man immer das Notfallset dabei haben.
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