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Über- sowie Unterversorgung
Übergewicht im Alter ist ein weit verbreitetes Problem. Durch eine Einschränkung der Fett- und Zuckerzufuhr kann man dieses Risiko jedoch reduzieren. Mit Fett sollte grundsätzlich sparsam umgegangen und besonders auf versteckte Fette geachtet werden. Hochwertige pflanzliche Öle und Fette sind zu bevorzugen, insbesondere wenn man bereits an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leidet. Sie enthalten weniger gesättigte Fettsäuren und Cholesterin.
Auch wegen der verringerten Glukosetoleranz sollten ältere Menschen den Zuckerkonsum einschränken, hierzu gehören nicht nur Süßigkeiten, sondern auch Kuchen oder süße Getränke. So kann man das Risiko einer Erkrankung an Typ-II-Diabetes vermindern. Eine gesunde Alternative sind frisches Obst und Gemüse als Zwischenmahlzeit.
Um Verstopfungen vorzubeugen, sollte der Ballaststoffanteil in der Nahrung möglichst groß sein. Es empfiehlt sich der Verzehr von reichlich Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Kartoffeln und Hülsenfrüchten.
Menschen mit Bluthochdruck sollten beim Kochen Salz einsparen und stattdessen Kräuter und andere Gewürze verwenden.
Neben der Überernährung tritt im Alter jedoch auch nicht selten eine Mangelernährung auf, die meistes auf Appetitlosigkeit zurückzuführen ist. Appetitmangel kann häufig auf verringertes Geschmacks- und Geruchsempfinden sowie Zahn-, Kau- oder Schluckbeschwerden zurückgeführt werden. Aber auch hoher Medikamentenkonsum, Einsamkeit oder Depressionen können sich negativ auf das Essverhalten auswirken.
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