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Getreideprodukte / Getreideerzeugnisse

Couscous

Couscous wird aus Weizen-, Hirse- oder Gerstengries hergestellt. Das Getreide wird gemahlen und in Wasser vorgequollen. Aus der Masse werden kleine Kügelchen geformt und getrocknet.

Da die traditionelle Herstellung sehr aufwändig und zeitintensiv ist, wird Couscous heutzutage hauptsächlich maschinell hergestellt. Mit Safran erhält der Couscous eine gelbe Färbung, mit Kürbis wird er orange. Diese Färbung wird in unterschiedlichen Regionen der Welt bevorzugt.

Traditionell hergestellter Couscous wird nur gegart und nicht gekocht, damit er nicht verklebt sondern  körnig und weich bleibt. Am einfachsten lässt sich Couscous in einer Couscousière, ein Topf mit Deckeln und Siebeinsatz zubereiten. Er kann aber auch im Wasserdampf oder einem kochenden Gericht gedämpft werden.

Es gibt auch Instant-Couscous, der bereits vorgegart ist und den man nur noch mit heißem, leicht gesalzenem Wasser oder Brühe übergießen und bei geschlossenem Deckel quellen lassen muss. Nach 5 Minuten ist der Couscous bereits verzehrfertig.

In Nordafrika gehört Couscous zu den Grundnahrungsmitteln. Er hat einen leicht nussigen Geschmack und passt hervorragend zu Fleisch, Fisch und Gemüse. Er kann als Salat mit frischen Kräutern oder auch Meeresfrüchten zubereitet werden. Selbst süße Speisen lassen sich aus Couscous zubereiten.

Graupen

Zur Herstellung von Graupe werden Gerstenkörner, manchmal auch Weizenkörner, in Graupenmühlen enthülst, geschält und poliert.

Da beim Schälen sowohl Randschicht als auch Keimling entfernt werden, sind sie nicht besonders reich an Nährstoffen und für eine Vollwerternährung nicht empfehlenswert. Enthalten sind jedoch noch Eisen, Zink und Mangan. Graupen dienen u.a. als Zutat für Suppen und Eintöpfe. In manchen osteuropäischen Ländern reicht man sie auch als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten.

 

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Grütze

Grütze kann aus Hafer, Gerste, Hartweizen, Roggen, Mais oder Dinkel hergestellt werden. Die Getreidekörner werden enthülst und grob, mittel oder fein zerhackt. Sie wird mit Wasser, Milch oder Fleischbrühe gekocht und dient als Beilage. Man kann aus Grütze auch Suppen, Breie und Grützwurst herstellen.

Flocken

Getreideflocken können aus sämtlichen Getreidearten hergestellt werden. Hierfür wird das volle oder das geschälte Korn gedämpft und anschließend zwischen heißen Walzen zu flachen, ovalen Getreideflocken gepresst. Selbst hergestellte Getreideflocken sind besonders nährstoffreich, da sie frisch verzehrt werden und nicht für längere Haltbarkeit erhitzt werden müssen. Sie sollten jedoch einige Stunden vor dem Verzehr eingeweicht werden, damit sie besser bekömmlich sind.

Getreideflocken dienen vor allem der Zubereitung von Getreidebrei, Müsli, Cornflakes oder anderen Frühstücksflocken. Besonders beliebt sind Haferflocken. Sie haben ein schmackhaftes nussiges Aroma und eine relativ kurze Einweichzeit. Instant- oder Schmelzflocken sind aus besonders fein gemahlenen Getreidekörnern und werden vor allem in der Kranken- und Säuglingsnahrung verwendet.

Der hohe Ballaststoffgehalt in Vollkornflocken regt die Verdauung an und senkt den Cholesterinspiegel

 

Getreideschleim

Getreideschleim ist ein Auszug aus verschiedenen Getreidearten. Er wird auch als Fertigerzeugnis im Handel angeboten. Verwendung findet er vorwiegend in der Kranken- und Säuglingsnahrung.

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Bulgur

Bulgur wird aus Weizen, hauptsächlich Hartweizen, hergestellt. Der Weizen wird eingeweicht, vorgekocht oder gedämpft und anschließend getrocknet. Die Kleie wird entfernt und das Korn fein oder grob geschnitten bzw. gemahlen. Eine besonders helle Farbe erhält der Bulgur, wenn er mit Natron gebleicht wird.

Bulgur hat einen leicht nussigen Geschmack und ist vielseitig einsetzbar. Er ist vor allem in der orientalischen Küche verbreitet und gilt dort als wichtiges Grundnahrungsmittel. Er ist äußerst gesund, denn er enthält das volle Korn mit seinen wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen und Eiweißen.

Geöffnete Verpackungen mit nicht verbrauchten  Resten können in einen luftdichten Behälter gefüllt und so noch bis zu 6 Monate dunkel gelagert werden.

Die Zubereitung des bereits vorgekochten Weizens ist sehr einfach und beansprucht nur wenig Zeit. Man übergießt den Bulgur mit heißem Wasser oder Brühe und lässt ihn etwa 20 Minuten quellen. In dieser Zeit verdoppelt er sein Volumen durch die Wasseraufnahme. Man kann ihn auch in kaltem Wasser quellen lassen, dann dauert es jedoch gute 10 Stunden, bis er verzehrfertig ist.

Der Geschmack von Bulgur ist neutral bis leicht nussig. Er kann für Salate oder süße Aufläufe verwendet werden. Mit Gewürzen und Kräutern gewürzt dient er als Beilage zu Fleischgerichten, wie beispielsweise Lammfleisch. Aber auch zu Fisch und Gemüse ist er sehr schmackhaft.

Taboulé oder Bulgursalat  ist eine Spezialität aus dem Libanon, ein Salat mit Bulgur, Tomaten, Zwiebeln, Olivenöl, Zitronensaft und Minze.