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Milchmischerzeugnisse und Kondensmilch in der täglichen Ernährung
Bei Milchmischerzeugnissen handelt es sich um Fertigprodukte, die zu mindestens 70% aus Milch oder Milchprodukten, wie Joghurt, Sahne, Buttermilch oder Sauermilch, bestehen und bis zu 30% aus anderen Lebensmitteln, wie Obst, Zucker oder Kakao. Darüber hinaus enthalten diese Produkte oft viel Zucker bzw. Süßstoff sowie Lebensmittelzusatzstoffe, wie Aroma-, Farb- oder Konservierungsstoffe.
Besonders beliebt sind Fruchtjoghurt, Trinkjoghurt, Milchmischgetränke, wie Kakao- oder Vanillemilch, Molkegetränke oder Fruchtbuttermilch. Alle diese Produkte sind stets pasteurisiert, ultrahocherhitzt oder sterilisiert. Leider wird durch die Haltbarmachungsverfahren ein Teil der wertvollen Nährstoffe zerstört.
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Kondensmilch
Kondensmilch wird häufig auch als Dosen- oder Büchsenmilch bezeichnet, da sie überwiegend in Konservendosen im Handel erhältlich ist. Aber auch in Glasflaschen, Kunststoffkännchen oder -näpfchen werden sie abgefüllt. Es ist ultrahocherhitzte oder sterile Milch, die durch Wasserentzug eingedickt wird.
Durch die thermische Behandlung bekommt die Milch einen leichten Karamellgeschmack und ist in der Farbe etwas dunkler als frische Milch.
Sorten
Es gibt gezuckerte und ungezuckerte Kondensmilch. Sie wird mit unterschiedlichem Fettgehalt angeboten, mit 4 %, 7,5 % oder 10 % Fett.
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Verwendung
In erster Linie wird Kondensmilch zum Weißen von Kaffee verwendet. Es dient jedoch auch als Zutat für Soßen, Desserts oder Süßspeisen. Gezuckerte Kondensmilch wird eher als Garnitur von Gebäck oder Früchten verwendet.
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Herstellung von Kondensmilch
Zur Abtötung eventueller Keime wird die Milch auf knapp unter 100 °C erhitzt. Anschließend entzieht man der Milch mittels Unterdruck über die Hälfte des Wassers, so dass sie dickflüssig wird. Die Milch besitzt nach diesem Vorgang eine fettfreie Masse von etwa 23%. Sie wird homogenisiert, abgefüllt und anschließend nochmal sterilisiert.
Oft wird der Milch zusätzlich noch Zucker, Vitamine oder Stabilisatoren hinzugefügt.
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