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Schwerpunkt dieser Kostform war und ist eine einfache, naturnahe Ernährung mit naturbelassenen und wenig verarbeiteten Lebensmitteln. Denn je naturbelassener und unbehandelter Lebensmittel sind, umso höher ist ihr Gehalt an lebenswichtigen Inhaltstoffen. Bei jeder Verarbeitung von Lebensmittelrohstoffen gehen essenzielle und gesundheitsfördernde Bestandteile der Nahrung verloren und die Nährstoffdicht vermindert sich. Die Lebensmittel werden ernährungsphysiologisch nach ihrem Nährstoffpotenzial und dem Grad ihrer Naturbelassenheit eingestuft.
Es handelt sich um eine überwiegend ovo-lacto-vegetarische Ernährungsweise. Die Pflanzenkost hat eine wesentlich größere Bedeutung als tierische Kost. Vor allem frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte stehen an erster Stelle, aber auch Nüsse, Milch und Milchprodukte. Man sollte vorzugsweise auf frische, sowie regionale und saisonale Produkte aus biologischem Anbau zurückgreifen.
Der Konsum an Fleisch und Fleischwaren ist einzuschränken. Der Eiweißbedarf soll in erster Linie aus pflanzlichen Lebensmitteln, Milch und Milchprodukten sowie Eiern gedeckt werden. Energiereiche Lebensmittel mit geringer Nährstoffdichte, wie Zucker, Weißmehl, raffinierte Fette und Öle, aber auch starke Gewürze, Stärke sind möglichst ganz meiden oder nur in geringen Mengen zu verzehren. Genussmittel, wie Kaffee, Alkohol und Tabak sollten ebenfalls gemieden werden.
Durch richtige Kombination der empfohlenen Vollwertlebensmittel wird der Körper mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt, die er benötigt, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.
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