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Einkauf und Zubereitung
Rindfleisch von jungen Rindern ist hell- bis mittelrot, mager und feinfaserig. Fleisch älterer Tiere erkennt man an der dunkelroten Farbe. Es ist grobfaserig, zäher und hat starke Fetteinlagerungen.
Alter, Geschlecht und Zuchtbedingungen spielen eine wichtige Rolle bei der Qualität des Fleisches.
Rindfleisch sollte vor der Zubereitung gut abgehangen sein, sonst bleibt es beim Garen zäh. Da Rindfleisch bereits mehr oder weniger Fett besitzt, sollte man beim Garen auf eine möglichst geringe Fettzufuhr achten. Das Fleisch kann gekocht, geschmort, gebraten und gegrillt werden. Um die lange Garzeit zu verkürzen empfiehlt sich die Zubereitung im Schnellkochtopf.
Gesundheitswert
Rindfleisch besitzt viel hochwertiges Eiweiß, etwa 19 bis 22%. Der Fettgehalt kann je nach Teilstück zwischen 2 und 11 % liegen. Es liefert wertvolle B-Vitamine, vor allem Niacin und Vitamin B12, sowie wichtige Mineralstoffe, wie Eisen und Zink.
Neben den gesunden Nahrungsfetten enthält Rindfleisch wie auch andere Fleischsorten gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und Purin. Sie können bei übermäßigem Konsum zu erhöhten Cholesterinwerten und den damit verbundenen Zivilisationskrankheiten führen sowie die Entstehung von Harnsteinen und Gicht begünstigen.
Rindfleisch aus Massentierhaltung kann Arzneimittelrückstände enthalten, denn durch die Zuchtbedingungen und die damit verbundene Empfindlichkeit und Krankheitsanfälligkeit werden den Rindern häufig Antibiotika und Psychopharmaka verabreicht.
Die Erreger der Rinderseuche, auch als BSE bekannt, können durch Rindfleisch, Muskelfleisch ausgenommen, übertragen werden. Besondere Vorsicht ist beim Verzehr von Innereien geboten.
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