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Kinderernährung - Übergewicht bei Kindern durch Fastfood & Co

Viele Kinder essen zu viel, zu fett, zu einseitig und zu ungesund. Die Folgen sind weitreichend und fatal für die Gesundheit und damit auch für die Lebensqualität der Kinder. In Deutschland ist bereits jedes 5.Kind übergewichtig.

Übergewicht

Nehmen Kinder auf Dauer mehr Kalorien zu sich, als sie verbrauchen, wird dies langfristige Konsequenzen haben. Übergewicht und dadurch verursachter Bluthochdruck, Diabetes sowie Fettstoffwechselerkrankungen können die Folge sein. Ursache des Übergewichts ist in der Regel kalorienreiches Essen und zu wenig Bewegung.

Besteht die Gefahr von Übergewicht oder ist das Kind bereits übergewichtig, sollte man besonders auf ausreichende Bewegung achten. Denn Bewegung und Sport verbrennt die beim Essen aufgenommenen Kalorien. Und verbrannte Kalorien können nicht mehr als Fett gespeichert werden. Der Konsum von Süßem, Fettem und Fastfood ist einzuschränken. Auch auf versteckte Fette achten, fettreiche Milchprodukte, Fettränder an Fleisch und Schinken, Sahnesaucen etc. Stattdessen viel frisches Obst und Gemüse anbieten. Vollkornprodukte bevorzugen, die enthalten weniger leere Kalorien und machen länger satt.

Eltern sind die ersten Vorbilder für die Kinder. Sie orientieren sich an ihrem Ess- und Bewegungsverhalten, deshalb sollte man sich dieser Verantwortung bewusst sein und mit gutem Beispiel voran gehen.

 

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Fastfood

Fastfood ist mittlerweile allgegenwärtig. Ein rigoroses Verbot weckt nur noch mehr Interesse und steigert den Heißhunger. Gezielt und sparsam eingesetzt lässt es sich durchaus auch mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung vereinbaren. Hamburger, Pizza & Co können beispielsweise mit Gemüse, Salat oder Obst ergänzt werden. Der Energiegehalt dieser Gerichte entspricht einer Hauptmahlzeit und sollte auch so eingenommen werden, ganz in Ruhe und nicht unterwegs im Stehen oder Laufen. Aber auch Getränke, wie Milchshakes oder Limonaden sollten eher wie Süßes behandelt und nicht als Durstlöscher eingesetzt werden.

Alternativen bietet hier die eigene Küche. Pommes frites aus dem Backofen, Pizza aus Vollkornmehl, Hamburger mit Vollkornbrötchen sowie fettarmem Fleisch oder Fisch und dazu viel Gemüse und Salat.

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Kinderlebensmittel

Das Angebot an speziellen Kinderlebensmittel wird immer größer. Kinder sind in der Lebensmittelindustrie zu einer wichtigen Zielgruppe geworden. Kindermilch, -joghurt, -flakes, -wurst etc. sind jedoch für eine gesunde Kinderernährung nicht erforderlich. Denn sie bieten Kindern keinen gesundheitlichen Vorteil im Vergleich zu anderen Produkten.

Ein Blick auf die Zutatenliste offenbart: zuviel Kalorien, Fett und Zucker. Statt gesunder Milch wird häufig nur Molke oder Milchpulver verwendet. Was schön bunt aussieht und fruchtig schmeckt, ist voll mit Aromen, Farbstoffen, modifizierter Stärke und Verdickungsmitteln.

Natürlich müssen die Produkte deshalb nicht vollständig vom Ernährungsplan gestrichen werden. Sie  sollten jedoch nur einen kleinen Platz in der Ernährung einnehmen, ähnlich wie Süßigkeiten genossen werden und nicht zur Grundnahrung zählen.

Gesunde und weniger kalorienreiche Speisen, wie Fruchtjoghurt oder süße Quarkspeisen, kann man auch ganz einfach selbst herstellen.

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Süßigkeiten

Gegen einen kontrollierten Süßigkeitenkonsum ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil ein generelles Verbot würde nur den Heißhunger schüren. Jedoch sollte man bewusst und sparsam damit umgehen. Kinder sollten Süßes und Knabbereien als etwas Besonderes genießen. Eine kleine Portion pro Tag sind völlig im Rahmen, dies kann eine Handvoll Gummibärchen, ein kleiner Riegel Schokolade oder eine Kugel Eis sein. Süßigkeiten sollten niemals als Belohnung oder Trostpflaster eingesetzt werden, sonst sind die Weichen für einen Frustesser bereits gestellt.

Sehr klebrige Süßigkeiten, die zudem noch lange im Mund verweilen, wie Lutscher oder Bonbons können bereits frühzeitig Karies verursachen. Nach den Verzehr besser gleich Zähneputzen.

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