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Vitamin E

Vitamin E ist eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe von 8 fettlöslichen Vitaminen, die dieselben Funktionen erfüllen, sich jedoch in ihrer chemischen Struktur und Wirksamkeit unterscheiden.

Auf Grund der Fettlöslichkeit sollte Vitamin E immer mit etwas Fett aufgenommen werden, denn sonst kann es vom Körper nicht verwertet werden.

In der Lebensmittelindustrie wird Vitamin E als Antioxidationsmittel eingesetzt.

 

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Vorkommen

Vitamin E ist überwiegend in pflanzlicher Kost zu finden. Besonders reich an Vitamin E sind Pflanzenöle, wie Weizenkeim-, Sonnenblumen- oder Olivenöl. Aber auch in Nüssen und Samen ist Vitamin E zu finden. Bei den Obst- und Gemüsesorten gelten vor allem Kohl, Spargel, Schwarzwurzel, Avocado, Heidelbeeren und schwarze Johannisbeeren als besonders vitamin-E-reich.

Um das Vitamin E über den Darm aufnehmen zu können, muss man einen intakten Fettstoffwechsel haben und über genügend Gallenflüssigkeit verfügen.

Vitamin E wird in allen Geweben gespeichert, hohe Konzentrationen finden sich vor allem im Fettgewebe.

 

Empfehlung

Die Tageszufuhr für einen Erwachsenen wird auf 10 – 15 mg geschätzt. Sie ist abhängig vom Geschlecht und Alter.

Vitamin E ist relativ lichtbeständig. Hochwertige Pflanzenöle sollten dennoch dunkel gelagert werden, um den hohen Gehalt an Vitamin E zu erhalten. Auch gegenüber Hitze ist es relativ unempfindlich. Beim Kochen besteht keine große Gefahr wertvolle Vitamine zu verlieren, da diese bis etwa 140 °C hitzestabil sind. Beim Braten sollte man auf niedrige Temperaturen achten. Bei schonender Zubereitung liegt der Vitaminverlust nur bei etwa 10%.

 

Mangel/ Überschuss

Vitamin-E-Mangel kommt eher selten vor. Gefährdet sind jedoch leichtgewichtige Neugeborene und Menschen, die schlechte Fettverwerter sind. Ebenso können Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts einen Mangel begünstigen. Schwangere, Stillende sowie Menschen, die stark unter Stress stehen, haben einen erhöhten Bedarf.

Zu den Anzeichen für einen Mangel zählen faltige, trockene Haut, Müdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrations- und Leistungsschwäche sowie schlechte Wundheilung. Durch einen langfristigen Vitamin-E-Mangel können Krankheiten, wie Krebs, Arteriosklerose oder Herzinfarkt, begünstigt werden.

Eine Überdosierung ist durch Nahrungszufuhr nicht möglich. Lediglich durch falsch dosierte Nahrungsergänzungspräparate kann es zu einem Überschuss kommen. Uncharakteristische Anzeichen für einen Mangel sind Übelkeit oder Kopfschmerzen. Da eine Überdosierung auch zu einem Vitamin-K-Mangel führen kann, sollte hochdosiertes Vitamin E nur auf Verordnung eines Arztes eingenommen werden.

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Funktion

Vitamin E zählt zu den Antioxidantien, die in der Lage sind, freie Radikale unschädlich zu machen. Diese freien Radikalen würden die in der Zellmembran enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren und damit auch die Zellen angreifen. Durch diese Wirkung schützt Vitamin E u.a. vor Krebs und Arteriosklerose. Des Weiteren schützt es auch das Vitamin A vor Schädigungen durch Sauerstoff (Oxidation).

Vitamin E ist für das Immunsystem von Bedeutung, hilft Entzündungsprozesse zu hemmen, dient den roten Blutkörperchen als Sauerstofftransport und wirkt der Verklumpung von Blut entgegen. Es soll außerdem den Alterungsprozess der Haut verlangsamen.