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Wertstufen
Die Nahrung wird hinsichtlich ihres lebensmitteltechnologischen Verarbeitungsgrades in 4 Wertstufen unterteilt.
1. Unerhitzte und unveränderte Lebenmittel, dazu gehören frisches Obst und Gemüse, Nüsse, Samen, rohes Vollkornschrot, kaltgepresste Öle, Rohmilchprodukte sowie Mineralwasser
2. Hitzebehandelte Lebensmittel, wie gedünstetes oder gekochtes Gemüse, Vollkornprodukte, pasteurisierte Milch, Fisch, Fleisch, Eier und Tee
3. Verarbeitete Lebensmittel, beispielsweise Weißmehlprodukte, polierter Reis, Gemüse- und Obstkonserven, raffinierte Öle und Fette
4. Isolierte und daraus zusammengesetzte Lebensmittel, die sehr stark verarbeitet wurden, wie Zucker, Stärke, Kochsalz, Süßigkeiten, Limonaden, Fertiggerichte, Wurst, Spirituosen oder Nährstoffpräparate
Empfohlen wird eine Zusammensetzung der täglichen Nahrung zu 50% aus Lebensmitteln der 1. Wertstufe und zu 40% der 2. Stufe. Die Lebensmittel der 3. Stufe sind weniger empfehlenswert und sollten nicht täglich verzehrt werden. Die in der 4. Stufe aufgeführte Nahrung sollte weitgehend gemieden werden.
Diese Empfehlungen gelten für gesunde, erwachsene Menschen. Für Kinder, Schwangere oder Kranke sollten diese Richtlinien u.U. etwas abgewandelt werden. So sollte für Kleinkinder, Schwangere und andere Risikogruppen beispielsweise keine Rohmilch getrunken werden, denn sie kann krankmachende Bakterien enthalten. Pasteurisierte Vollmilch ist hier die bessere Alternative. Da den reichlichen Verzehr von Rohkost nicht jeder gleich gut verträgt, wird beispielsweise bei Senioren ein geringerer Anteil eingeräumt.
Nach Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist die Vollwerternährung durchaus als Dauerkost für gesunde Menschen geeignet. Sie ist ballaststoffreich und liefert wichtige Vitamine. Isolierte Kohlenhydrate, wie raffinierter Zucker werden gemieden. Und auf Grund der Tatsache, dass Produkte aus biologischem Landbau bevorzugt werden, sind diese in der Regel weniger mit Nitrat und Pestizidrückständen belastet.
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